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Ihr theoretisches Wissen aus den Themenabenden der Montagsgruppe wollten die
Freundeskreisler in die Tat umsetzen. Deshalb führte der Jahresausflug nach Nürnberg auf die Wöhrder Wiese zum Erfahrungsfeld der Sinne. Die Hinfahrt mit dem Zug verging mit Frühstücken und ratschen,
Landschaft genießen und Nickerchen halten wie im Flug. Nachdem wir uns am Bahnhof noch mit einigen Freunden aus Franken verstärkt hatten, führte uns der Weg erst einmal zum Bratwursthäusle, wo wir uns
für den Nachmittag stärkten. Von dort aus war es nicht mehr weit zu unserem Ziel.
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Wer anfangs dachte, das Sinne-Feld sei eher etwas für Kinder, sah sich bald eines
Besseren belehrt. Gerade die Männer waren begeistert vom Strömungsfloß und dem begehbaren Kaleidoskop. Eine Besonderheit waren das Dunkelcafé bzw. der Dunkelgang: In völliger Finsternis Kaffee trinken,
Milch und Zucker eingießen und auch noch bezahlen fiel genauso schwer, wie die alltäglichen Dinge in der Wohnung und im Garten zu erfühlen. Gott sei Dank war der Herd nur lauwarm! Von Klangsäulen,
über Prismen, Balancierseil, Tastgalerie, Riechbaum, Barfußpfad bis hin zum begehbaren Bienenstock, um nur einiges zu nennen, war für alle Sinne etwas geboten. Gerade für Gruppen von Kindergarten bis
Kegelclub gab es spezielle altersgerechte Themen wie zum Beispiel Vulkane basteln oder Fossilien ausgraben.
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Die Zeit war fast zu knapp, um alle Stationen auszuprobieren. Im Nu waren die Stunden
vergangen und wir mussten zum Zug Richtung Heimat. Ich für meinen Teil habe mir das Feld der Sinne im Hinterkopf für einen der nächsten Kindergeburtstage abgespeichert. Dann habe ich nämlich die
Möglichkeit, die versäumten Angebote nachzuholen.
Text: Gisela Müller Fotos: Uwe Wölfle, Wolfgang Paulmann
Info für Interessierte unter: www.erfahrungsfeld.nuernberg.de
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