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(von links) vorne: Gisela, Beate, Gerti hinten: Dr. Josef Heine, Heinz, Wolfgang, Georg, Uwe
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Bei schönem Wetter fand unser Gruppenleiterseminar wie gewohnt im Haus der Familie Schönstatt in Memhölz statt. Dr. Josef Heine, Leiter der Fachklinik Schönau und
langjähriges Mitglied in unserem Freundeskreis, leitete das Seminar souverän mit seiner professionellen Art. Unsere Seminar beginnt am Samstag mit einem guten Frühstück und endet am Sonntag mit
dem Mittagessen.
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SAMSTAG VORMITTAGS
1. Vorstellungsrunde und Frage von Dr Heine: Was macht mir in meiner Gruppe Konflikte.
Zusammenfassung von Vormittagsrunde. Hauptkonflikt ist die Angst nicht mehr gemocht zu werden.
Mittagspause
SAMSTAG NACHMITTAG
In Konflikten müssen wir von der persönlichen Ebene auf die sachliche Ebene übergehen und uns alles aus der Vogelperspektive anschauen
KONFLIKTMANAGEMENT
1. Einführung
Konflikte sind Bestandteil des Lebens a. intrapsychisch (Konflikte sind nur in mir - man setzt zum Gegenangriff an) b. Konflikte zwischen Pflicht und Neigung. Bewusstwerdung: was will ich (das
muss ich erst mal selber lösen), sonst gibt es Konflikte zwischen 2 Personen, mehreren Personen, Gruppen und Völkern. c. Manchmal hat man heimlich eine Entscheidung getroffen zu leiden, dann will man
Probleme und Konflikte nicht lösen. d. Wenn ich jemand Rückmeldung gebe hört meine Verantwortung auf: was der andere macht ist seine.
2. Entscheidend ist, wie mit den Konflikten umgegangen wird a. destruktiv (ignorieren, bekriegen, schön reden) b. konstruktiv (Konflikte sind Aufforderungen zur Klärung und Entscheidung)
3. Sachebene a. Ziele, Werte (es kann zu Interessenkonflikten kommen). Bei Werten muss man sich fragen: ist es mir wert, mich deswegen zu streiten. b. Zuerst bei sich selber schauen – bei
sich sein. Was ich nicht mit mir selbst löse kommt ganz automatisch in Beziehungen als Konflikt hinein.
4. Wege – Methodenkonflikt.
5. Beziehungsebene a. Verantwortlichkeit:
Zuständigkeit klar geregelt oder unklar geregelt. Selbstverantwortung oder Schuldprojektionen b. Machtverhältnis: mächtig – ohnmächtig (je mehr ich dem anderen seine Verantwortung lasse um
so ohnmächtiger kann man sich oft fühlen) Machtkämpfe oder Kooperation (je mehr ich mich auf Machtkämpfe einlasse um so weniger entstehen Lösungen). c. Gerechtigkeit: gerecht oder ungerecht
(um jemand gerecht zu werden muss man manchmal ungerecht sein, weil nicht jeder das gleiche braucht) d. Zufriedenheit oder Neid, Unfriede , Verteilungskämpfe.
e. Wertschätzung (Anerkennung oder Abwertung), (Freude oder Unzufriedenheit) f. Wenn man sich seinen Gefühlen stellt und sich mit ihnen befasst, dann finden sich auch Lösungen. Manches lässt sich
durch ganz einfache Sätze klären, wo ich meine Gefühle wahrnehmen u auch äußern kann. Wahrnehmen, was sind meine Gefühle, was sind meine unerfüllten Bedürfnisse, Wünsche, Ziele.
Was macht das mit mir, sich als Person mit Gefühlen und Wünschen ernst nehmen. Wann bin ich ein guter Gruppenleiter? Wenn ich mich als Person ganz rausnehme (nein) oder mich wahrnehme.
Foto: FKW Text: Beate
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