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Gruppenleiterseminar 2009

FKW Gruppenleiterseminar
Memhölz im Mai 2009
Referent: Dr Josef Heine

FKW Gruppenleiter

(von links) vorne: Gisela, Beate, Gerti
hinten: Dr. Josef Heine, Heinz, Wolfgang, Georg, Uwe

Bei schönem Wetter fand unser Gruppenleiterseminar wie gewohnt im Haus der Familie Schönstatt in Memhölz statt. Dr. Josef Heine, Leiter der Fachklinik Schönau und langjähriges Mitglied in unserem Freundeskreis, leitete das Seminar souverän mit seiner professionellen Art. Unsere Seminar beginnt am Samstag mit einem guten Frühstück und endet am Sonntag mit dem Mittagessen.

SAMSTAG VORMITTAGS

1. Vorstellungsrunde und Frage von Dr Heine: Was macht mir in meiner Gruppe Konflikte.
Zusammenfassung von Vormittagsrunde. Hauptkonflikt ist die Angst nicht mehr gemocht zu werden.

Mittagspause

SAMSTAG NACHMITTAG

In Konflikten müssen wir von der persönlichen Ebene auf die sachliche Ebene übergehen und uns
alles aus der Vogelperspektive anschauen

KONFLIKTMANAGEMENT

1. Einführung
Konflikte sind Bestandteil des Lebens
a. intrapsychisch (Konflikte sind nur in mir - man setzt zum Gegenangriff an)
b. Konflikte zwischen Pflicht und Neigung.
Bewusstwerdung: was will ich (das muss ich erst mal selber lösen), sonst gibt es Konflikte zwischen 2 Personen, mehreren Personen, Gruppen und Völkern.
c. Manchmal hat man heimlich eine Entscheidung getroffen zu leiden, dann will man Probleme und Konflikte nicht lösen.
d. Wenn ich jemand Rückmeldung gebe hört meine Verantwortung auf:
was der andere macht ist seine.

2. Entscheidend ist, wie mit den Konflikten umgegangen wird
a. destruktiv (ignorieren, bekriegen, schön reden)
b. konstruktiv (Konflikte sind Aufforderungen zur Klärung und Entscheidung)

3. Sachebene
a. Ziele, Werte (es kann zu Interessenkonflikten kommen).
Bei Werten muss man sich fragen: ist es mir wert, mich deswegen zu streiten.
b. Zuerst bei sich selber schauen – bei sich sein. Was ich nicht mit mir selbst löse kommt ganz automatisch in Beziehungen als Konflikt hinein.

4. Wege – Methodenkonflikt.

5. Beziehungsebene
a. Verantwortlichkeit:
Zuständigkeit klar geregelt oder unklar geregelt.
Selbstverantwortung oder Schuldprojektionen
b. Machtverhältnis: mächtig – ohnmächtig
(je mehr ich dem anderen seine Verantwortung lasse um so ohnmächtiger kann man sich oft fühlen) Machtkämpfe oder Kooperation (je mehr ich mich auf Machtkämpfe einlasse um so weniger
entstehen Lösungen).
c. Gerechtigkeit: gerecht oder ungerecht
(um jemand gerecht zu werden muss man manchmal ungerecht sein, weil nicht jeder
das gleiche braucht)
d. Zufriedenheit oder Neid, Unfriede , Verteilungskämpfe.
e. Wertschätzung (Anerkennung oder Abwertung), (Freude oder Unzufriedenheit)
f. Wenn man sich seinen Gefühlen stellt und sich mit ihnen befasst, dann finden sich auch
Lösungen. Manches lässt sich durch ganz einfache Sätze klären, wo ich meine Gefühle wahrnehmen u auch äußern kann.
Wahrnehmen, was sind meine Gefühle, was sind meine unerfüllten Bedürfnisse, Wünsche, Ziele.
Was macht das mit mir, sich als Person mit Gefühlen und Wünschen ernst nehmen.
Wann bin ich ein guter Gruppenleiter? Wenn ich mich als Person ganz rausnehme (nein) oder mich wahrnehme.


Foto: FKW
Text: Beate


 

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Aktualisiert am 13.09.2010 / © 2003-2010 Freundeskreis Westallgäu
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