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Zu Beginn einer Therapie stellt sich jeder vor, ein Ziel oder auch mehrere zu erreichen. Ich suchte einen
Vergleich, der mit unserer Zielsetzung etwas gemeinsames hat. Es gibt deren mehrere, aber mir ist ein Marathonläufer eingefallen.
Alle die an den Start gehen, haben ihren Körper, ihren Geist und ihre Kraft so eingestellt, dass sie nach
ca. 42 km das Ziel erreichen werden. Der Läufer, der diese Einstellung ohne wenn und aber befolgt, wird das Ziel erreichen. Ein anderer, der mit den gleichen Voraussetzungen startet, dem aber nach der Hälfte
der Strecke Zweifel kommen, ob er es bis zum Ziel schafft, der hat etwas falsch gemacht. Der Zweifel wird im weiteren Verlauf des Rennens seine Einstellungen von Körper, Geist, Kraft negativ beeinflussen.
Er wird nach einigen Kilometern das Rennen beenden müssen und sein Ziel nicht erreichen.
Bei uns ist es ähnlich, aber nicht so einfach. Während der Therapie stellen wir unseren Körper, Geist und
unsere Kraft so ein, dass unser Ziel trocken zu bleiben ermöglicht wird. Wir haben unser Ziel auch vor Augen, aber unser Ziel ist etwas weiter entfernt als 42 km. Bei den Einen oder Anderen werden die
Hindernisse größer sein.
Wer sich seinen Weg so gestaltet wie der erste Läufer, der wird sein Ziel irgendwann erreichen. Kommen
aber irgendwann Zweifel auf, ergeht es ihm wie den zweiten Läufer. Mit dem Ziel vor Augen wird er aufgeben müssen.
Jeden, der das Ziel vor Augen hat, trocken zu bleiben wünsche ich, dass sein Weg ohne Zweifel, ohne
wenn und aber ist. So wird er dieses Ziel irgendwann erreichen.
Stefan Während seiner Therapie In der Fachklinik Schönau
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